„Hospizidee in Alten- und Pflegeheime tragen“

Das Ambulante Hospiz Neuwied schließt weitere Kooperationsvereinba-rungen mit dem AWO Seniorenzentrum in Neuwied und dem Seniorenzent-rum der Verbandsgemeinde Linz

20.10.2010

Neuwied/Linz. Dass sich die gute und professionelle Arbeit des Ambulanten Hospizes herumgesprochen hat, zeigen die zahlreichen Kooperationen, die das Hospiz gemeinsam mit Alten- und Pflegeheimen im Kreis Neuwied mittlerweile geschlossen hat. Ende September kamen das Seniorenzentrum der AWO sowie das Seniorenzentrum der Verbandsgemeinde Linz hinzu. So sind es jetzt sechs Alten- und Pflegeheime, die das Hospiz bei der Begleitung ihrer Bewohner in der letzten Lebensphase unterstützt: Das Alten- und Pflegeheim St. Josefshaus in Neustadt/Wied, das Josef-Ecker-Stift in Neuwied, das St. Josefshaus in Hausen und die Seniorenresidenz Villa am Sonnenhügel in Neuwied hatten ihre Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospiz bereits auf eine vertragliche Grundlage gestellt. Noch vor wenigen Jahren wäre eine derartige Kooperation nur schwer vorstellbar gewesen. Zwischenzeitlich aber hat man erkannt, dass hospizliche Arbeit auch in einem Alten- und Pflegeheim geleistet werden muss. „Viele alte Menschen leben heute in Seniorenheimen“, weiß Karin Michels, die Vorsitzende des Neuwieder Hospizvereins, „deswegen ist es uns so wichtig, die Hospizidee auch dorthin zu tragen“. Und da es das Ziel der Hospizarbeit ist, Netzwerke zu bilden, damit schwerstkranke Menschen zu Hause sterben können, sind solche Kooperationen überaus sinnvoll.

Dem stimmt auch Agnes Behringer, die Heimleiterin des AWO Seniorenzentrums, zu: „Wir müssen den Tod wieder als einen Teil des Lebens begreifen“, freut sie sich über die Unterstützung durch das Ambulante Hospiz. In der Praxis bedeutet das: Ehrenamtliche Hospizhelfer stehen den Mitarbeitern der Alten- und Pflegeheimen bei der Betreuung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Heimbewohner zur Seite und ergänzen ihre Arbeit. Sie sind speziell für diese Aufgabe geschult. Die Kooperationspartner sind davon überzeugt, dass die Einbindung der ehrenamtlichen Hospizhelfer nicht nur den betroffenen alten Menschen und ihren Angehörigen zugute kommt, sondern auch dem Pflegepersonal der Senioreneinrichtungen.

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