Die letzten Monate des Lebens in Würde verbringen

Mutter-Rosa-Altenzentrum Trier schließt Kooperationsvertrag mit dem Malteser Hilfsdienst zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Bewohner

20.10.2010

Trier. Schwerkranke und sterbende Bewohner des Mutter-Rosa-Altenzentrums und ihre Angehörigen können jetzt von ehrenamtlichen Hospizhelfern des Malteser Hilfsdienstes e.V. betreut und begleitet werden. Den Vertrag für diese Kooperation unterzeichneten Ende September Heimleiter Frank Marx, Pflegedienstleiterin Birgit Hansen, der Diözesanleiter Antonius Freiherr von Salis-Soglio und Diözesangeschäftsführer Werner Sonntag, beide vom Malteser Hilfsdienst e.V. „Wir möchten alles tun, damit unsere Bewohner die letzten Wochen und Monate ihres Lebens in Würde und möglichst ohne Schmerzen und ohne Beschwerden verbringen können“, sagte Frank Marx anlässlich der Vorstellung der Zusammenarbeit Anfang Oktober im Mutter-Rosa-Altenzentrum. Mit den Maltesern habe das Haus einen Partner mit einer langen Tradition in der Hospizarbeit und Palliativmedizin gefunden. „Den Kranken zu dienen ist der Ordensauftrag der Malteser und gehört zu unserem christlichen Selbstverständnis“, erläuterte Annette Leiendecker, Hospizfachkraft und Koordinatorin der ehrenamtlichen Hospizhelfer. „Ein Schwerpunkt unserer Arbeit neben der Begleitung sterbender Menschen zu Hause ist die hospizliche Betreuung von schwerkranken Bewohnern in Altenhilfeeinrichtungen“. 

Nimmt ein Bewohner dieses Angebot an, wird er regelmäßig von einem ehrenamtlichen Hospizhelfer besucht. Annette Leiendecker bietet als Hospizfachkraft palliativpflegerische Beratung an und stellt, falls erforderlich, Kontakt zu einem Palliativmediziner her. Zusätzlich stehen die Ehrenamtlichen den Angehörigen und Freunden des Sterbenden zur Seite, haben Zeit für Gespräche und begleiten sie in ihrer Trauer.

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