„Weitere wichtige Fäden im Netz der Hospizarbeit gesponnen“

Das Ambulante Hospiz Neuwied schließt Kooperationsverträge mit dem ambulanten Pflegedienst ASD und der Senioren-Residenz Stankt Augustinus in Linz

06.05.2011

Neuwied/Linz. Gleich zwei Kooperationen konnte das Ambulante Hospiz Neuwied Anfang Mai in Linz besiegeln: In einer kleinen Feierstunde in den Räumen der Senioren-Residenz Stankt Augustinus unterschrieben Sven Lefkowitz und Gertrud Rüth von der Senioren-Residenz sowie Katharina Lustinger-Jäschke und Marion Bernardy vom ambulanten Pflegedienst ASD die Kooperationsverträge mit den Trägern des Ambulanten Hospizes Neuwied. Damit sind „weitere wichtige Fäden im Netz der Hospizarbeit gesponnen“ worden, freute sich Christoph Drolshagen vom Ambulanten Hospiz in seiner Ansprache. Die Hospizidee setze überall da an, wo Menschen leben, krank werden und sterben, so Drolshagen, daher sei die Kooperation des Ambulanten Hospizes mit stationären und ambulanten Einrichtungen der Altenhilfe so wichtig. Mit den beiden neuen Kooperationspartnern hat das Hospiz nun mit insgesamt neun Einrichtungen eine Zusammenarbeit auch vertraglich festgelegt.

In der Praxis bedeutet die Kooperation, dass die ehrenamtlichen Hospizhelfer bei der Betreuung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Bewohner der Senioren-Residenz Sankt Augustinus oder Pflegebedürftiger des ASD dazugebeten werden können, wenn ihre Unterstützung gewünscht wird. Die speziell für diese Aufgabe geschulten Ehrenamtlichen ergänzen hier die Pflege, denn sie bringen neben ihrer Kompetenz vor allem viel Zeit mit, ob für Gespräche, zum Vorlesen oder zum gemeinsamen Beten. „Bei einer so anspruchsvollen Aufgabe wie der Sterbebegleitung sind kompetente Mitarbeiter und Partner sehr hilfreich“, weiß Gertrud Rüth von der Senioren-Residenz und freut sich gemeinsam mit Marion Bernardy vom ASD auf die gemeinsame Arbeit mit dem Hospiz. Die Kooperationspartner sind überzeugt, dass die Arbeit der ehrenamtlichen Hospizhelfer nicht nur den betroffenen alten Menschen zugute kommt, sondern dass auch die Angehörigen und das Pflegepersonal von dieser Unterstützung profitieren können.

KONTAKT

Ihr Ansprechpartner:
Heribert Frieling
Postfach 12 20
56588 Waldbreitbach

Telefon: 02638 925-140
Mobil: 0171 9714955
E-Mail: info(at)marienhaus.de