„Hospizarbeit ist immer multiprofessionell und vernetzt“

Das Ambulante Hospiz Neustadt an der Weinstraße schließt Kooperationsverträge mit dem Caritas-Altenzentrum St. Ulrich, dem Krankenhaus Hetzelstift und dem SAPV-Team Neustadt

31.05.2011

Neustadt/Weinstraße. Mit gleich drei neuen Kooperationspartnern haben die Vertreter des Ambulanten Hospizes Mitte Mai Verträge unterzeichnet und so die bisher gute Zusammenarbeit mit dem Caritas-Altenzentrum St. Ulrich, dem Krankenhaus Hetzelstift und dem Team der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) in Neustadt/Weinstraße auf eine solide vertragliche Basis gestellt. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ambulanten Hospizes unterstützen die hauptamtlichen Pflegekräfte und das SAPV-Team bei der Begleitung und Betreuung schwerstkranker und sterbender Patienten und Bewohner. „Unsere hauptamtlichen Mitarbeiter haben vielfach nicht die Zeit, die wir einem Sterbenden gerne entgegenbringen möchten“, so die Erfahrung von Ernst Ohmer, dem Heimleiter des Caritas-Altenzentrums St. Ulrich. Das Gleiche gilt für die Pflegekräfte im Krankenhaus Hetzelstift und die Mitarbeiter des SAPV-Teams. „Keine Einrichtung kann Sterbende allein hospizlich betreuen“, ist Christoph Drolshagen von der Fachberatung Hospiz der Marienhaus GmbH überzeugt. „Hospizarbeit ist immer multiprofessionell und vernetzt.“ Nur so ist sicher gestellt, dass ein schwerstkranker Mensch bis zuletzt ein selbst bestimmtes Leben in Würde und, wenn es eben geht, frei von Schmerzen und anderen Symptomen führen kann.

Der kontinuierliche Einsatz der ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und -helfer wird durch die jetzt geschlossenen Verträge geregelt. Auf Wunsch übernehmen sie Einzelbetreuungen und begleiten schwerkranke Bewohner oder Patienten in ihrer letzten Lebensphase. Darüber hinaus unterstützen und entlasten sie deren Angehörigen. Die Begleitung sollte dabei möglichst frühzeitig einsetzen und im Idealfall über einen längeren Zeitraum erfolgen. Wie gut den Schwerstkranken die Betreuung tut, zeigt sich daran, dass „unsere Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, häufig den Mut fassen, trotz ihrer schweren Erkrankung wieder nach Hause zu gehen, weil ihnen die Begleitung durch das Ambulante Hospiz Sicherheit gibt“, weiß Dr. Michael Hatzenbühler, der leitende Oberarzt der Palliativstation des Krankenhauses Hetzelstift und Mitglied des SAPV-Teams.

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