Hospizkooperation bedeutet ‚Lebensbegleitung bis zuletzt’

Ambulantes Hospiz Neuwied: Kooperationsverträge mit Bendorfer Alten- und Pflegeheim der AWO unterschrieben

Die Trägervertreter des Ambulanten Hospizes Neuwied Christa Garvert, die Sprecherin der Geschäftsführung der Marienhaus GmbH (1. von rechts), Karin Michels, die Vorsitzende des Neuwieder Hospiz e.V. (2. von rechts), Generaloberin Schwester M. Gabriela von der Ordensgemeinschaft der Töchter des hl. Kamillus (3. von rechts) unterzeichneten gemeinsam mit Andreas Erdmann vom AWO Seniorenzentrum Vierwindenhöhe in Bendorf (2. von links) die Kooperationsverträge. Gemeinsam mit ihnen freuten sich Christoph Drolshagen (1. von links) und Hospizfachkraft Verena Krings-Ax (3. von links) vom Hospiz über die Zusammenarbeit. Es fehlt Generalsuperior Bruder Ulrich Schmitz von den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz in Hausen. FOTO: Franziska Sprenger

15.06.2011

Neuwied/Bendorf. Das Ambulante Hospiz Neuwied stellte am vergangenen Dienstag seine zehnte Kooperation mit einer Einrichtung der Altenhilfe auf vertragliche Füße: Das AWO Seniorenzentrum Vierwindenhöhe zählt nun ebenfalls zu den Kooperationspartnern des Neuwieder Hospizes. In einer kleinen Feierstunde unterschrieb Andreas Erdmann, der Einrichtungsleiter des AWO Seniorenzentrums, offiziell die Verträge mit den Trägern des Ambulanten Hospizes: dem Neuwieder Hospiz e.V., der Marienhaus GmbH, der Ordensgemeinschaft der Töchter des hl. Kamillus und den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz in Hausen. „Wir haben unsere Zusammenarbeit bewusst mit den Titel ‚Lebensbegleitung bis zuletzt’ überschrieben, denn Hospiz heißt zunächst einmal Leben“, so Christoph Drolshagen vom Ambulanten Hospiz Neuwied. „Unsere Bewohner sollen auch ihre letzte Lebensphase bei uns in ihrer vertrauten Umgebung verbringen können und dabei bestmöglich betreut werden – mit der Unterstützung des Neuwieder Hospizes ist das möglich“, freute sich Andreas Erdmann auf die gemeinsame Arbeit.

In der Praxis bedeutet die Kooperation, dass die ehrenamtlichen Hospizhelfer bei der Betreuung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Bewohner des Seniorenzentrums dazugebeten werden können, wenn ihre Unterstützung gewünscht wird. Die speziell für diese Aufgabe geschulten Ehrenamtlichen ergänzen hier die Pflege, denn sie bringen neben ihrer Kompetenz vor allem viel Zeit mit, ob für Gespräche, zum Vorlesen oder zum gemeinsamen Beten. Damit Bewohner, Angehörige und auch die Mitarbeiter von der Arbeit und der Unterstützung der ehrenamtlichen Hospizhelfer profitieren können, muss den Betroffenen das Thema behutsam näher gebracht werden und sollen die Mitarbeiter für den Hospizgedanken sensibilisiert werden. „Das ist ein Weg, den wir miteinander gehen werden“, so Hospizfachkraft Verena Krings-Ax vom Ambulanten Hospiz Neuwied.

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