Ihre Impulse wirken noch lange nach

Franziskus-Hospiz Hochdahl: Nach neun Jahren gibt Schwester M. Renata Ehlert ihre Aufgabe in der Hospiz-Seelsorge ab

21.03.2012

Erkrath. „Schwester M. Renata ist in die Jahre gekommen – und keiner hat`s gemerkt“, schmunzelte Goswin Walter Ende Februar bei der Abschiedsfeier für die Seelsorgerin des Franziskus-Hospizes. Und der Vorsitzender des Franziskus-Hospiz-Vereins Hochdahl hat Recht: In den letzten neun Jahren hat jeder die Franziskanerin immer voller Elan und Frische erlebt. Mit fast 70 Jahren sei es jedoch für sie an der Zeit, sich ins Ehrenamt zurückzuziehen und noch einmal etwas Neues zu beginnen, so Schwester M. Renata. Diese Entscheidung ist ihr nicht leicht gefallen, denn die Arbeit im Franziskus-Hospiz ist ihr sehr ans Herz gewachsen. Künftig wird sie ehrenamtlich in der Hospizarbeit im St. Franziskus Seniorenzentrum in Sankt Augustin tätig sein. Über 100 Menschen waren zur Abschiedsfeier gekommen, um Schwester M. Renata „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Zugleich lernten sie hier ihre Nachfolgerin kennen: Seit März ist die 38-jährige Michaela Kremer im Franziskus-Hospiz als Seelsorgerin für die Menschen da.

„An kaum einem anderen Ort werden Fragen nach dem Sinn des Lebens drängender als in einem Hospiz“, so Schwester Marianne Meyer von der Marienhaus Stiftung. Seelsorge habe daher im Hospiz einen großen Stellenwert. „Michaela Kremer ist genau die Richtige für diese Stelle“, ist Geschäftsführer Christoph Drolshagen überzeugt. Kremer gehörte zuletzt zum Seelsorgeteam des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler. Die Theologin arbeitete bereits beim Arche Deutschland e.V. mit Menschen mit Behinderung. In Bonn ließ sich Kremer zur Hospizhelferin ausbilden und betreute vor allem an Aids erkrankte Menschen. Im Franziskus-Hospiz hat sie ihre Vorgängerin ein paar Wochen begleiten können und ihre neue Aufgabe kennen gelernt. „Die Impulse von Schwester M. Renata werden noch lange nachwirken“, so Kremer. Sie freut sich auf die Zeit im Hospiz und die „vielen Begegnungen mit Bewohnern und Mitarbeitern“.

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