Kooperation zum Wohle der Patienten

Marienhausklinik St. Elisabeth Wadern: Kooperation mit dem Caritasverband Saar-Hochwald e.V. wird intensiviert

21.03.2012

Wadern. Die Marienhausklinik St. Elisabeth Wadern kooperiert schon seit einigen Jahren mit dem Caritasverband Saar-Hochwald e.V. In den letzten zwei Jahren ist die Zusammenarbeit noch enger geworden. Krankenhausoberin Annette Münster-Weber freut sich über die gemeinsamen Projekte, „denn so können wir gemeinsam noch besser für unsere Patienten und die Menschen aus der Region da sein“. Beispiele dieser fruchtbaren Zusammenarbeit sind das „Tagescafé activ“, ein Angebot für Menschen mit Demenz, oder die monatliche Hospizsprechstunde.

„Wir wollen unser Engagement in der Palliativ- und Hospizarbeit ausbauen“, erläutert Münster-Weber weiter. Gemeinsam mit dem Caritasverband plant das Krankenhaus 2012 deshalb zahlreiche Aktionen. „Wir greifen zum Beispiel Aktionen wie ‚Hospiz macht Schule’ auf“, erklärt Münster-Weber. (Wir berichteten darüber in der letzten Echo-Ausgabe.) Auch an der eigenen Kompetenz in der Palliativ- und Hospizarbeit möchte die Krankenhausoberin arbeiten. So sollen beispielsweise die palliativen Pflegestandards in der Marienhausklinik noch weiter verbessert sowie die Zusammenarbeit mit der Palliativstation im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis verstärkt werden. „Um unsere Kompetenz weiter zu stärken, haben wir den Caritasverband aktiv mit eingebunden“, berichtet Münster-Weber. Karin Jacobs vom Caritasverband übernimmt nicht nur die Hospizsprechstunde, in der sie schwerstkranke Patienten und ihre Angehörigen berät, sondern sie nimmt auch an den Fallbesprechungen des Krankenhauses teil und bringt dort ihr Fachwissen ein.

Es ist der Marienhausklinik St. Elisabeth ein großes Anliegen, seine Patienten auch nach dem Krankenhausaufenthalt gut versorgt zu wissen, wenn dies erforderlich ist. „Angebote, die unsere Patienten und ihre Angehörige wahrnehmen können, damit ihnen zum Beispiel der Alltag in der häuslichen Pflege erleichtert wird, unterstützen wir daher sehr gern“, so die Krankenhausoberin. Deswegen hat das Direktorium auch sofort zugestimmt, als der Caritasverband Anfang 2011 anfragte, ob das Krankenhaus seine Cafeteria für das „Tagescafé activ“ zur Verfügung stelle. „Für uns war die Zusage ein großes Glück“, freut sich Markus Schneider vom Caritasverband. „Denn um unser Angebot für Menschen mit einer dementiellen Veränderung so niederschwellig wie möglich zu halten, darf es keine großen Kosten verursachen“, ist der Sozialpädagoge, der die Demenzberatung für den Versorgungsbereich Losheim, Beckingen, Weiskirchen und Wadern koordiniert, dankbar.

Nun treffen sich immer Montag- und Mittwochnachmittags in der Cafeteria des Krankenhauses Seniorinnen und Senioren, um gemeinsam den Nachmittag zu verbringen. Sie singen, machen Gymnastik, basteln oder Entspannen beim Vorlesen. „Ich weiß, dass mein Vater hier gut versorgt wird“, freut sich eine Angehörige über die kurze Pause von ihrem Pflegealltag. Im Haus kennt mittlerweile jeder das „Tagescafé activ“ oder „Demenzcafé“, wie es bei den Mitarbeitern genannt wird. Und einige Mitarbeiter haben sich die fröhliche Runde schon mal angesehen und sind dann spontan geblieben. „Ich schaue immer mal wieder vorbei“, erzählt Christa Sende, „denn es macht immer wieder Freude zu sehen, wie viel Spaß die Senioren haben“.

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