Trauer gehört zum Leben

Die Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung unterstützt die Ökumenische Hospiz-Initiative Wipperfürth

16.05.2012

Wipperfürth. „Ich bin glücklich darüber, dass Sie unseren Antrag so schnell, selbstverständlich und unbürokratisch besprochen und genehmigt haben. Ihre finanzielle Unterstützung bringt uns ein großes Stück weiter“, freute sich Regina Löhr. Mitte April nahm die Koordinatorin der Ökumenischen Hospiz-Initiative Wipperfürth einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro von Christoph Drolshagen, dem Vorsitzenden der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung, entgegen. Mit dem Geld unterstützt die Stiftung eine Inhouse-Schulung der Ökumenischen Hospiz-Initiative Wipperfürth zum Thema Trauerbegleitung im Rahmen der Sterbebegleitung.

Vor rund 18 Jahren, zu Beginn seines Ruhestandes, gründete Dr. Alfred Schaaf, der langjährige Chefarzt der Inneren Medizin des St. Josef Krankenhauses Wipperfürth die Ökumenische Hospiz-Initiative. Unterstützt wurde er dabei von der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde. Inzwischen ist die Hospizarbeit in Wipperfürth gut vernetzt. Es bestehen gute Kooperationen mit dem Franziskusheim, der Caritas-Pflegestation und dem St. Josef Krankenhaus. Alle drei Einrichtungen gehören zur St. Josef Stiftung Wipperfürth, die mit der St. Elisabeth GmbH Waldbreitbach im vergangenen September eine strategische Entwicklungspartnerschaft eingegangen ist.

Derzeit betreuen 28 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ökumenischen Hospiz-Initiative schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen. „Immer wieder werden wir gefragt, ob wir nicht auch Trauerbegleitung machen können“, berichtete Regina Löhr. „Jedoch sind nur vier unserer Mitarbeiter speziell dafür ausgebildet“. Trauer gehört zum Leben und ist etwas ganz Normales. Sie beginnt schon in der Sterbephase, wenn sich der Schwerstkranke von seinem Leben, seiner Familie und seinen Freunden verabschieden muss.

Früher wurden Trauernde vielfach von Nachbarn und Freunden aufgefangen. Heute ist das nicht mehr selbstverständlich, denn diese sozialen Strukturen existieren in dieser Form nur noch selten. „Um den Betroffenen qualifiziert helfen zu können, möchten wir ab Herbst eine entsprechende Schulung für 14 ehrenamtliche Mitarbeiter anbieten“, so Regina Löhr. Sie freut sich sehr, dass sich dieses Vorhaben nun mit der finanziellen Unterstützung der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung realisieren lässt.

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