„Die palliative Haltung zeigt sich in meinen ganzen Sein“

16.05.2012

Vallendar. Mit 19 Teilnehmerinnen war der letzte Palliative Care Kurs mehr als ausgebucht. Das große Interesse an der Weiterbildung, die die Edith-Stein-Akademie (ESA) bereits zum 10. Mal angeboten hatte, sei ein Zeichen dafür, wie viel Wert Einrichtungen auf Mitarbeiter legen, die in Palliative Care ausgebildete sind, sagte Michaele Günter. Ende April überreichte die Kursleiterin gemeinsam mit Josef Grandjean, dem Leiter der ESA, den Absolventinnen ihre Zertifikate. Die Teilnehmerinnen arbeiten in Alten- und Pflegeheimen, auf Palliativstationen oder in Behinderteneinrichtungen – sieben von ihnen in Einrichtungen der Trägerschaft.  In den vergangenen zwölf Monaten haben sie sich in 160 Unterrichtsstunden den theoretischen Hintergrund für die Betreuung, Pflege und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen erarbeitet. Dazu zählen beispielsweise Grundkenntnisse der Tumorschmerztherapie und spezielle Pflegemöglichkeiten. Auch psychologische Aspekte und Kommunikationstechniken gehören dazu. Die Weiterbildung umfasst zudem den allgemeinen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer sowie religiöse, kulturelle und ethische Aspekte in der Sterbebegleitung. Wichtig war für die Teilnehmerinnen auch, ihr Bewusstsein für einen achtsamen Umgang mit schwerstkranken Menschen zu schärfen: „Die palliative Haltung zeigt sich in meinen ganzen Sein“, so eine Absolventin.

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