Zusammenarbeit auf eine vertragliche Basis gestellt

Das Marien Seniorenhaus in Straßenhaus und das St. Pantaleon Seniorenzentrum in Unkel-Scheuren schließen einen Kooperationsvertrag mit dem Ambulanten Hospiz Neuwied

Besiegelten die Zusammenarbeit: Heimleiter Christof Tinten (4. von links) mit Renate Schoor, der Pflegedienstleiterin aus Unkel (3. von rechts), und Marlene Sandhöfer-Knirre, der Pflegedienstleiterin aus Straßenhaus (2. von links), zusammen mit den Trägervertretern des Ambulanten Hospizes Neuwied: Generaloberin Schwester M. Gabriela von der Ordensgemeinschaft der Töchter des hl. Kamillus (rechts im Bild), Christa Garvert, Geschäftsführerin der Marienhaus GmbH (2. von rechts), Susan Sprague-Wessel, der Vorsitzenden des Neuwieder Hospiz e.V. (4. von rechts), Bruder Ulrich Schmitz, dem Generalsuperior der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Hausen (3. von links), und Christoph Drolshagen (links im Bild), der sich in der Trägerschaft federführend um das Thema Hospiz kümmert. FOTO: Heribert Frieling

04.06.2012

Straßenhaus / Unkel. Es sind die Kooperationsvereinbarungen Nr. 9 und 10 mit Einrichtungen der Altenhilfe, die da Ende Mai in Straßenhaus unterschrieben wurden. Und sie zeigen nach den Worten von Christoph Drolshagen, der sich in der Trägerschaft federführend um das Thema Hospiz kümmert, wie gut das hospizliche Netzwerk im Kreis Neuwied mittlerweile geknüpft ist. Das Marien Seniorenhaus und das St. Pantaleon Seniorenzentrum in Unkel-Scheuren und das Ambulante Hospiz Neuwied besiegelten in einer kleinen Feierstunde im Marien Seniorenhaus ihre Kooperation und stellten ihre Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospiz Neuwied damit auf eine vertragliche Grundlage. Der Kooperationsvertrag steht unter dem bezeichnenden Motto „Lebensbegleitung bis zuletzt“.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ambulanten Hospizes Neuwied – derzeit engagieren sich 72 Frauen und Männer als Hospizhelfer – werden in Zukunft bei Bedarf in die Einrichtungen kommen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marien Seniorenhauses und des St. Pantaleon Seniorenzentrums bei der Betreuung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Heimbewohner unterstützen und deren Arbeit ergänzen. Für diese Aufgabe sind die ehrenamtlichen Hospizhelfer speziell geschult.

Die Begleitung soll möglichst frühzeitig einsetzen und im Idealfall über einen längeren Zeitraum erfolgen, damit Bewohner und Hospizhelfer eine Beziehung aufbauen können. So soll gewährleistet werden, dass auch die Menschen, für die das Altenheim zu ihrem Zuhause geworden ist, in ihrer gewohnten und damit häuslichen Umgebung leben und sterben können.

Die Kooperationspartner sind davon überzeugt, dass die Einbindung der ehrenamtlichen Hospizhelfer nicht nur den betroffenen Menschen und ihren Angehörigen zugute kommt, sondern auch dem Pflegepersonal beider Einrichtungen. – Deshalb, so unterstrich es Christof Tinten, der Heimleiter des Marien Seniorenhauses und des St. Pantaleon Seniorenzentrums, „sind wir auch froh, dass wir die Kooperation mit dem Ambulanten Hospiz geschlossen haben“.

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