Hospizler sind „Raumgestalter des Lebens“

Ambulantes Hospiz Neuwied: Ulrike Meurer verabschiedet – Gabriele Fetthauer neue Hospizfachkraft

Ulrike Meurer (Bildmitte) wurde feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Neue Hospizfachkraft des Ambulanten Hospizes Neuwied für die Gemeinden im nördlichen Teil des Kreises ist Gabriele Fetthauer. Unser Bild zeigt die beiden zusammen mit Christoph Drolshagen. FOTO: Heribert Frieling

24.06.2013

Neustadt/Wied. Sie hat Netzwerke auf- und ausgebaut, dem Ambulanten Hospiz Neuwied auch im nördlichen Teil des Kreises Neuwied (in den Gemeinden Asbach, Linz und Neustadt) einen Namen und ein Gesicht gegeben, ihr besonderes Engagement aber galt den schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen. Nach vier Jahren Aufbauarbeit ist Ulrike Meurer in den Ruhestand gegangen. Am vergangenen Samstag wurde sie in einer Feierstunde im Alten- und Pflegeheim St. Josefshaus in Neustadt – hier hat das Ambulante Hospiz Neuwied seit kurzem ein Büro eingerichtet – feierlich verabschiedet. Ihre Nachfolgerin ist Gabriele Fetthauer. Die gelernte Krankenschwester und Palliativfachkraft hat viele Jahre auf der Palliativstation des Marienhaus Klinikums St. Elisabeth in Neuwied gearbeitet.

Für die Träger des Ambulanten Hospizes dankte Bruder Ulrich Schmitz, der Generalsuperior der Franziskanerbrüder vom Hl. Kreuz in Hausen, Ulrike Meurer für ihren Einsatz für die Menschen. Hospizler, so Bruder Ulrich, seien „Raumgestalter des Lebens“, machten mit Geduld und Achtsamkeit Beziehungen möglich und gestalteten diese. Dies unterstrich auch Christoph Drolshagen, der die Träger im Ambulanten Hospiz vertritt. Und er wünschte Gabriele Fetthauer, dass sie sich ihre „Herzensneigung für die  Menschen“ in ihrer Arbeit als Hospizfachkraft erhalten möge.

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