Dank „für ihr herausragendes Engagement in den letzten elf Jahren“

Christa Garvert aus dem Kuratorium der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung verabschiedet – Schwester M. Scholastika Theissen übernimmt den stellvertretenden Vorsitz

Kuratoriumsvorsitzende Schwester Edith-Maria Magar (Mitte) dankte Christa Garvert (rechts) „für ihr herausragendes Engagement in den letzten elf Jahren“. Nachfolgerin Garverts als stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums ist Schwester M. Scholastika Theissen (links).

02.07.2014

Neuwied. Dass es die Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung überhaupt gibt und dass diese dann auch noch im Jahre 2003 gegründet wurde, als die Marienhaus GmbH ihren 100. Geburtstag feiern und die Waldbreitbacher Franziskanerinnen auf ihr 140-jähriges Bestehen zurückblicken konnten, das ist nicht zuletzt auch ihr Verdienst. Nach elf Jahren als stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende hat Christa Garvert diese Aufgabe nun abgegeben. (Obwohl dieser Schritt an ihrem Einsatz für die Hospizarbeit sicherlich nichts ändern wird). – Bei der jährlichen Kuratoriumssitzung, die Anfang Juni in den Räumen des Josef-Ecker-Stiftes in Neuwied stattfand, dankte ihr Schwester Edith-Maria Magar, die Vorsitzende des Kuratoriums, „für ihr herausragendes Engagement in den letzten elf Jahren“.

Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Schwester M. Scholastika Theissen, die auch dem Vorstand der Marienhaus Stiftung angehört, gewählt. Sie war zusammen mit Dr. Michael Hatzenbühler neu in das Kuratorium berufen worden. Michael Hatzenbühler ist Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin des Krankenhauses Hetzelstift in Neustadt an der Weinstraße und dort Ansprechpartner für die Palliativstation.

Die Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung verfolgt ein doppeltes Ziel. Zum einen wirbt sie um Spenden, um damit das langjährige und vielfältige Engagement des Trägers in der Hospizarbeit – allein in Hochdahl währt dieses schon mehr als 25 Jahre – auch langfristig auf eine finanziell tragfähige Basis zu stellen. Zum anderen will die Stiftung dazu beitragen, dass Sterben und Tod nicht weiter tabuisiert werden, sondern wieder einen angemessenen Platz in der Gesellschaft und im Leben der Menschen einnehmen. Das tut sie durch Infoveranstaltungen wie der Aktion Hospizlicht, nicht zuletzt aber auch durch die Förderung von Projekten wie dem zur Implementierung von palliativer Kompetenz und hospizlicher Kultur in den Senioreneinrichtungen von Marienhaus und Hildegard Stiftung.

Die ambulanten und stationären Hospizeinrichtungen, an denen die Marienhaus Unternehmensgruppe beteiligt ist, haben im zurückliegenden Jahr einen deutlichen Anstieg in der Zahl der Begleitungen verzeichnen können, so Christoph Drolshagen. Er ist Vorsitzender des Vorstandes der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung und Leiter der Marienhaus Hospize. So sind mehr als 1.000 schwerstkranke und sterbende Menschen von den ambulanten Hospizdiensten begleitet worden. Nimmt man die beiden stationären Hospize in Erkrath-Hochdahl und St. Wendel, die Palliativstationen in Neuwied und Neustadt an der Weinstraße, in Saarlouis und St. Wendel hinzu und rechnet auch mit ein, wie viele Kranke von den SAPV-Teams (die Abkürzung steht für Spezialisierte Ambulante Palliativ-Versorgung) betreut wurden, so kommt man für 2013 auf die stattliche Zahl von 3.565 Menschen, die hospizlich-palliativ betreut und begleitet worden sind.

Dies sind schon beeindruckende Zahlen, insbesondere dann, wenn man bedenkt, dass sich viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kliniken und Senioreneinrichtungen der Marienhaus Unternehmensgruppe auch in ihrem normalen Alltag (und damit jenseits fester hospizlich-palliativer Strukturen) in vorbildlicher Weise um schwerstkranke und sterbende Menschen kümmern.

KONTAKT

Ihr Ansprechpartner:
Heribert Frieling
Postfach 12 20
56588 Waldbreitbach

Telefon: 02638 925-140
Mobil: 0171 9714955
E-Mail: info(at)marienhaus.de