„Es geht dabei vor allem um Achtsamkeit“

Im Kurs Palliative Care haben 17 Teilnehmer die Behandlung, Pflege und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen erlernt

Gemeinsam mit den 17 Teilnehmern freute sich die Kursleiterin Michaele Günter (links) über die erfolgreich abgeschlossene Palliative Care Weiterbildung. FOTO: Franziska Sprenger

13.01.2011

Waldbreitbach. Mitte November endete der bereits 8. Kurs Palliative Care – 16 Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer bekamen von der Edith-Stein-Akademie ihre Zertifikate überreicht. Die Teilnehmer, von denen einige in Einrichtungen des Trägers tätig sind, arbeiten in der Gesundheits- und Krankenpflege oder in der Altenpflege und betreuen dabei oft schwerstkranke und sterbende Menschen. Zwischen März und November traf sich die Gruppe insgesamt viermal für eine Woche im Bildungs- und Tagungshaus der Waldbreitbacher Franziskanerinnen. Gemeinsam mit ihren Referenten erarbeiteten sie sich in 160 Unterrichtsstunden den theoretischen Hintergrund für die Behandlung, Pflege und Begleitung schwerstkranker und sterbender Patienten und Bewohner.

Bei Palliative Care steht die Linderung der Beschwerden mit an erster Stelle, um schwerstkranken und sterbenden Menschen ein möglichst schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Daher sind vor allem Grundkenntnisse der Tumorschmerztherapie und spezielle Pflegemöglichkeiten Teil der berufsbegleitenden Weiterbildung. „Aber auch psychologische Aspekte und Kommunikationstechniken gehören dazu“, so Kursleiterin Michaele Günter, „um den Schwerstkranken und ihren Angehörigen in Gesprächen zur Seite stehen zu können“. Die Ausbildung umfasst zudem den allgemeinen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer sowie religiöse, kulturelle und ethische Aspekte in der Sterbebegleitung. Neben der Theorie war es Michaele Günter wichtig, den Teilnehmern auch eine palliative Haltung zu vermitteln. „Es geht dabei vor allem um Achtsamkeit“, betont sie, „und dieser Aspekt der palliativen Arbeit sollte bei jedem Patienten und Bewohner immer Beachtung finden“.

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