Gesunde Zähne oder eine gut sitzende Prothese bedeuten Lebensqualität

Der Förderverein und die Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung beteiligten sich an der Finanzierung

Freuen sich, dass dank der Spenden des Fördervereins und der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung der Zahnbehandlungsstuhl erworben werden konnte: Zahnarzt Michael Breith (rechts), Einrichtungsleiter Sandor Sobothe (links), Pflegedienstleiterin Martina Krupp (2. von links) sowie Mitarbeiterinnen des Marienhaus Seniorenzentrums St. Josef, die Mitglieder des Fördervereins und der Heimbeirat. Foto: Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef Bad Breisig

11.03.2019

Neuwied/Bad Breisig. Häufig wird Michael Breith von den Bewohnerinnen und Bewohnern schon auf dem Flur angesprochen – seit Juli 2018 kommt der Zahnarzt regelmäßig, meist alle zwei Wochen, ins Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef, um die Zähne der Bewohner zu behandeln. „Bei Bedarf, wenn jemand Zahnschmerzen oder Probleme mit seiner Prothese hat, komme ich auch öfter, wenn möglich noch am selben Tag“, sagt er. Michael Breith kann die Bewohner professionell behandeln, denn das Haus verfügt über einen hochmodernen Zahnbehandlungsstuhl. „Und das ist bislang in Senioreneinrichtungen immer noch eine Ausnahme“, so Einrichtungsleiter Sandor Sobothe. Der Zahnarztstuhl wurde der Einrichtung vor drei Jahren als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt, denn sie nahm 2016 als Pilothaus an dem Forschungsprojekt Verbesserung der zahnmedizinischen Versorgung der Bewohner von Pflegeeinrichtungen teil. Das Projekt verlief sehr erfolgreich, so Sobothe, „deshalb wollten wir das zahnmedizinische Angebot nach Beendigung des Projektes aufrechterhalten“. Dafür hat das Haus eine Kooperation mit Zahnarzt Michael Breith geschlossen und den Zahnarztstuhl erworben. An der Finanzierung des Stuhls beteiligten sich der Förderverein und die Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung. Das Angebot werde sehr gut angenommen, sagt Sobothe. Denn für die Bewohner sei es eine große Entlastung, wenn der Zahnarzt ins Haus kommt. Gesunde Zähne oder eine gut sitzende Prothese bedeuten Lebensqualität und tragen zur Gesundheit der Bewohner bei. Denn nur dann können sie mit Genuss essen. „Deshalb lassen wir Bewohner, die unerklärlich an Gewicht verlieren, auch vom Zahnarzt untersuchen“, so Sobothe. Und es sei gar nicht so selten, dass ein Betroffener wegen gravierender Zahnprobleme nicht mehr essen mag und deshalb abnimmt oder sogar mangelernährt ist. Darüber hinaus schult Michael Breith die Pflegekräfte und zeigt ihnen, wie sie die Mundhygiene der Bewohner verbessern können. Er gibt ihnen Hinweise, wie sie beispielsweise eine festsitzende Prothese entnehmen, um sie zu reinigen, oder bei palliativen Bewohnern die Mundpflege durchführen und ihnen so helfen, dass sie sich wohler fühlen.

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