Eine brennende Kerze als Hoffnungslicht

Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung: Aktion Hospizlicht will ein Zeichen der Solidarität setzen mit Menschen, die sich auf den Tod vorbereiten müssen

Im St. Stephanus Seniorenzentrum in Polch gedachten die Bewohner und Mitarbeiter mit einem Gottesdienst den schwerstkranken und sterbenden Menschen.

15.12.2010

Waldbreitbach/Bendorf/Neuwied/Neustadt a.d.Wied/Polch/St. Wendel/ (al). In möglichst vielen Fenstern sollte am Abend des 9. Oktobers, dem weltweiten Welthospiz- und Palliative Care-Tag, ein Hospizlicht brennen – das wünschten sich die Verantwortlichen der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung, die die Aktion bereits zum dritten Mal durchführten. Für die Aktion Hospizlicht werden schlichte Kerzen mit dem Aufdruck In Würde leben – bis zuletzt verteilt. Die Leute werden gebeten, am Abend des Welthospiztages die Kerzen anzuzünden und in der Dämmerung in ihre Fenster zustellen. Damit setzen sie ein Zeichen der Solidarität mit schwerstkranken und sterbenden Menschen. Die brennende Kerze steht dabei für die christliche Hoffnung, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.

Auch diesmal beteiligten sich viele Einrichtungen der Trägerschaft mit verschiedenen Veranstaltungen an dieser Aktion. So organisierte das Marienhaus Klinikum Bendorf-Neuwied-Waldbreitbach gemeinsam mit dem Josef-Ecker-Stift Vorabendmessen, in denen sie der schwerstkranken und sterbenden Menschen gedachten und die Hospizlichter verteilten. Auch im Alten- und Pflegeheim St. Josefhaus in Neustadt/Wied und im St. Stephanus Seniorenzentrum in Polch setzten die Bewohner und Mitarbeiter mit einem Gottesdienst ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen, die sich auf den Tod vorbereiten müssen. Gegen eine Spende konnte eine Kerze erworben werden. „Alle eingehenden Spenden kommen der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung zu Gute“, betonte Stefan Kallfelz, der Heimleiter des Alten- und Pflegeheims St. Josefshaus. In St. Wendel informierten das Hospiz Emmaus, die Palliativstation des Marienkrankenhauses und die Gesellschaft für ambulante Pflegedienste mbH (GAP) mit einem Stand in einem Supermarkt und auf dem Wochenmarkt über ihre Arbeit. Auch in den Einrichtungen in Neunkirchen und Ottweiler kamen Mitarbeiter des Ambulanten Hospizes mit Besuchern und Interessierten ins Gespräch und verteilten das Hospizlicht.

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