Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Informationsveranstaltung der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung und des Seniorenheimes St. Josef in Vallendar

Möchte man im Alter oder bei einer schweren Krankheit sicher stellen, dass man so behandelt wird, wie es den eigenen Vorstellungen entspricht, dann ist eine Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung der richtige Weg. Georg Beule, Stabstellenleiter Ethik und Werte, erklärte den rund 30 Inte-ressierten, was sie dabei zu beachten haben. Christoph Drolshagen, Vorsitzender des Vorstandes der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung (2.von rechts) und Jutta Kettermann, Heimleiterin des Seniorenheimes St. Josef in Vallendar (rechts), einer Einrichtung der ctt, hören aufmerksam zu. FOTO: Anja Loudovici

09.09.2011

Vallendar. Was passiert, wenn ich im Alter oder bei einer schweren Krankheit nicht mehr selbst meinen Willen äußern kann? Möchte man in einem solchen Fall sicher stellen, dass man so behandelt wird, wie es den eigenen Vorstellungen entspricht, dann ist eine Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung der richtige Weg. Ende August hatten die Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung und das Seniorenheim St. Josef in Vallendar, eine Einrichtung der cusansus trägergesellschaft trier mbH (ctt), zu einer Informationsveranstaltung zu genau diesem Thema eingeladen. Der Theologe Georg Beule, Stabstellenleiter Ethik und Werte, erklärte den rund 30 Interessierten, was sie bei einer Vorsorgevollmacht und / oder einer Patientenverfügung zu beachten haben.

Während bei einer Vorsorgevollmacht der Bevollmächtigte, in der Regel eine Vertrauensperson, im Sinne des Patienten entscheidet, kann man in einer Patientenverfügung selbst genau festschreiben, wie Ärzte und Angehörige zu entscheiden haben. Wichtig für beide Dokumente ist es, sich genau darüber klar zu werden, was man im Fall einer schweren Krankheit zum Beispiel selbst möchte. „Besprechen Sie mit ihren Angehörigen oder Vertrauenspersonen, was Sie für Vorstellungen haben“, riet Beule den Teilnehmern. Entschließt man sich für eine Patientenverfügung, empfahl Beule, sich den Rat eines Arztes zu holen. „Die Vordrucke für Patientenverfügungen sind sehr gut, aber viele von uns haben mit den medizinischen Aspekten Verständnisprobleme“, weiß Beule aus Erfahrung. So gibt eine Vorsorgevollmacht und / oder eine Patientenverfügung nicht nur einem selbst Gewissheit, sondern auch den Angehörigen und Ärzten. Denn damit ist sichergestellt, dass der eigene Wille, die eigenen Wünsche und Vorstellungen berücksichtigt werden.

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